Die erste Mindmap entsteht

Am Anfang steht das Wort, der Gedanke, die Idee, das Thema. Dann entsteht der Fluss der Gedanken, den es auf Papier zu bringen gilt. Dabei stellt das herkömmliche Schreiben eine Begrenzung dar, da wir oben links beginnen und unten rechts aufhören. Einfügungen, Ergänzungen sind schwierig. Wir lösen das üblicherweise mit * oder mit Fußnoten. Schnell wird das Blatt unübersichtlich und vor allem  der Ideenfluss gebremst.

Anders ist das bei Mind-Map's. Hier steht das Thema eingekreist in der Mitte eines Blattes Papier, wodurch wir nach allen Seiten offen bleiben. Wir können das Ganze dadurch noch verstärken, dass wir als  Thema auch eine Skizze oder ein Bild verwenden.

 

Zu jedem Thema fallen uns spontan Stichwörter ein. Man nennt diese Stichwörter auch Oberbegriffe oder Schlüsselwörter. An das Thema in der Mitte des Blattes hängen wir diese Oberbegriffe in Form von Ästen  oder Zweigen an und zwar beliebig. Hier ein Beispiel zu den Zeitformen der Deutschen Grammatik. Die Zeitformen bilden die Oberbegriffe, die auf den Hauptästen stehen.

 

An die Hauptäste zeichnen wir Nebenäste. Auf die Nebenäste kommen Unterbegriffe, die zu dem Hauptast gehören. Auch hier verwenden wir wieder Stichwörter oder Schlüsselbegriffe. Unterbegriffe stellen nähere Erklärungen zum Oberbegriff dar.

 

 

An die Nebenäste können weitere kleinere Zweige angehängt werden. Sie ergeben eine noch detailliertere Differenzierung.

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© 2006 Werner Ebner * 72585 Riederich *eb { ät } gch { punkt ] de